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2018_08_19_Peter Seidel

Seidel möchte in Almere eigene Bestzeit verbessern

Der Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel startet kommenden Sonntag mit hohen Zielen bei der Challenge Almere-Amsterdam. In den Niederlanden stellte er in 8:32:04 Stunden vor zwei Jahren bereits seine bislang schnellste Langdistanz-Zeit auf: „Mein Ziel ist es, diese zu verbessern und die Marke von 8:20 Stunden anzugreifen. Es ist ein schneller, flacher Kurs. Wenn ich ohne Probleme durchkomme, ist es möglich.“

Schon im bisherigen Saisonverlauf zeigte der Athlet des Nordthüringer ORTHIM Triathlon Teams seine starke Form, gewann u.a. den 7 Türme Triathlon in Lübeck, den ICAN64 in Nordhausen und wurde Gesamt-Zweiter beim gut besetzten Ostseeman113 in Dampf über die Mitteldistanz. „Ich fühle mich nach einem kleinen Infekt vor dem ICAN in Nordhausen wieder super. Die Form und die Werte sind so gut wie schon die ganze Saison über“, so Seidel.

Beim Ostseeman in Glücksburg über die Langdistanz lag Seidel bis nach dem Radfahren bereits gut im Rennen, verlor in der zweiten Disziplin allerdings seine Gel-Flasche, weshalb auf dem abschließenden Marathon energetische Probleme die Folge waren. Ohne ein solches Missgeschick hofft der 29-Jährige jetzt auch über die Königsdistanz des Triathlon-Sports zeigen zu können, zu was er in der Lage ist. Im 20-köpfigen Profi-Feld der Männer strebt er einen Platz unter den besten Fünf an.

Das letzte Saisonrennen bestreitet am selben Tag auch das Nordhäuser Regionalliga-Team. Nach bereits vier Wettkämpfen geht es zum Abschluss noch mal nach Cottbus. In der Lausitz steht dabei ein ungewohntes Format an: Die insgesamt vier Athleten eines jeden Teams startet in der Team-Staffel über viermal 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Da Seidel in Almere gefordert ist, starten mit Tilman Kühne und Leon Kupfer neben den erfahrenen Dennis Morgenstern und Hans Zwirnmann zwei Nachwuchs-Athleten und können erneut wichtige Erfahrungen sammeln.

Dass sich der Nordhäuser Nachwuchs nicht im mitteldeutschen Vergleich verstecken muss, zeigte bereits das vergangene Wochenende. So gewann Tilman Kühne den Jedermann-Wettkampf über die Sprintdistanz beim 30. Bergsee Triathlon in Ratscher und sicherte sich den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Ebenfalls erfolgreich präsentierte sich Karsten Knape in Quedlinburg bei der „Hölle von Q“ über die längere Mitteldistanz von zwei Kilometer Schwimmen, 83 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen als Zweiter (4:47:48 h), wobei es auf dem Rad hinauf zum Hexentanzplatz 1.460 Höhenmeter zurückzulegen galt.

Johann Reinhardt

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